ISEK Berching

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Einstimmiges „Ja“ zum ISEK

In seiner Sitzung vom 06. März 2012 hat der Berchinger Stadtrat dem ISEK (Integriertes Stadt-entwicklungskonzept) einstimmig zugestimmt und damit den Weg für die Umsetzungsphase und den Abruf von Fördergeldern frei gemacht.

 

Aufbauend auf der Bestandsanalyse werden im ISEK für die sechs Handlungsfelder „Wohnen“, „Einkaufen“, „Zusammenleben“, „Altstadtjuwel“, „Zu Gast“ und „Unterwegs in Berching“ Ziele, Maßnahmen und Projekte entwickelt, die es nun Schritt für Schritt umzusetzen gilt.

 

Maßgeblich eingeflossen in das ISEK sind die Ergebnisse der Projektentwicklungsgruppe „Neues Leben in Alten Mauern“ sowie der Klausurtagung auf dem Habsberg. So konnten einige Projekte wie z.B. die Bewerbung als CittaSlow und die Neuauflage der Gestaltungsfibel bereits im Vorfeld auf den Weg gebracht werden.

 

Rahmenplan erlebnisreiche, barrierefreie Altstadt

Als eine der wichtigsten Sofortmaßnahmen wurde auch der Rahmenplan „barrierefreie und erlebnisreiche Altstadt“ vom Stadtrat beschlossen. Damit ist der erste Schritt zur Aufwertung der öffentlichen Räume und zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der Berchinger Altstadt getan. Inhalte des Rahmenplanes sind neben der Gestaltung von Straßen und Plätzen auch die 'Öffnung' des Stadtbaches, die 'Renaturierung' der Sulz und ein schlüssiges Konzept für den Verkehr.

 

Projektmanagement und Verfügungsfonds

Damit das neu erstellte ISEK nicht in der Schublade landet sondern weiter vorangetrieben wird wurde als weitere wichtige Sofortmaßnahme die Einrichtung eines Verfügungsfonds und eines Projektmanagements (PM) beschlossen. Das PM wird dabei aus einer „Lenkungsgruppe“, einem „Projektmanager“ und fachlichen Beratern bestehen (s. Schemaskizze „Projektmanagement“). Die ehrenamtliche Lenkungsgruppe soll dabei neben Mitgliedern aus Stadtrat und Verwaltung auch Akteure aus den Vereinen und Verbänden sowie engagierte Privatpersonen umfassen. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, sich im Rathaus bei Herrn Strobl zu melden.

 

Der angesprochene Verfügungsfonds soll der schnellen Umsetzung von kleinen Maßnahmen und Aktionen sowie (zumindest teilweise) der Finanzierung des Projektmanagers dienen. Er besteht zu mindestens 50% aus privaten Geldern, die dann von Stadt und Städtebauförderung verdoppelt werden. Private Einzahler können neben einzelnen Bürgern auch Unternehmen, Banken oder Vereine sein. Über die genaue Verteilung der Mittel aus dem Verfügungsfonds soll die Lenkungsgruppe entscheiden. Als rechtlicher Rahmen bietet sich die Gründung eines Vereins („I ♥ Berching e.V.“) an.

 

Von entscheidender Bedeutung wird es nun sein, einen geeigneten Projektmanager bzw. eine Projektmanagerin zu finden. Diese/r ist der „ausführende Arm“ der Lenkungsgruppe und dient als wichtiger Ansprechpartner und Koordinator vor Ort. Hauptaufgaben werden unter anderem die Beratung von Anwohnern, Einzelhändlern und Gastronomen sowie das Vorantreiben der ISEK- Projekte sein. Derzeit wird das genaue Stellenprofil erarbeitet, die offizielle Ausschreibung soll noch im Frühjahr erfolgen.

 

Mehr zum Thema Projektmanagement und Verfügungsfond

 

 

Studentenwettbewerb in Berching

"Wohnen am Frauenturm", Hochschule Coburg

 

zum Artikel im Neumarkter Tagblatt vom 07.04.2012

 

 

 
 
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